Age of Empires Online wird Free-2-Play! Das bedeutet, jeder kann es sich kostenlos downloaden und dann nur für den zusätzlichen Inhalt bezahlen, den der Spieler auch nutzen möchte.
Das Wort “Free-2-Play” löst bei vielen schon entsetzen aus, da es bereits einige Spiele gibt, die auf diesem Prinzip basieren und nicht gerade vorbildlich vorgehen. Da muss man sich dann z.B. (virtuelle) Diamanten kaufen, die dann als Währung dienen, mit der man viele kleine Inhalte kaufen kann, wie etwa Baumaterialien, Erfahrungsboost oder auch Blumengärten für die Gestaltung seiner Stadt. Im Endeffekt hat man zwar keine 50 Euro für ein Spiel ausgegeben, aber dafür in kleinen Kleckerbeträgen zig sinnloses Zeug gekauft, um seine Holzfällerhütte oder seine Kaserne 10 Minuten früher bauen zu können.
Age of Empires Online geht da mit wesentlich besserem Vorbild voran. Mit erhalt des Spiels steht einem Jede Kultur (zu Anfang Griechen und Ägypter) zur Verfügung, inklusive einem Missionspack, das bereits 40 Stunden Spielspaß liefern soll. Wer möchte, kann sein Spiel dann zusätzlich mit verschiedenen Erweiterungen ausstatten, die ich jetzt hier beschreibe:
Premium Kulturpacks: Erweiterte Inhalte für die bevorzugte Kultur, z.B. verbesserte Ausrüstung Berater und PvP-Features. Außerdem sollen Besitzer dieser Erweiterung ihre Stadt mit lvl 20 Beginnen, was ich allerdings noch nicht von offizieller Seite gehört habe.
Erweiterungs-Packs: Neue Spielelemente. Bisher bekannt sind der Spielmodus “Verteidigung Kretas”, in dem man eine Stadt von anstürmenden feindlichen Horden verteidigen muss und die Gefechtshalle, in der man die alt bekannten “Gefechte” gegen einen (oder mehrere)Computer gesteuerten Gegner austragen kann.
Verschönerungs Packs: Mehr Gebäude und Gegenstände um die eigene Hauptstadt bis ins kleinste Detail den persönlichen Wünschen anzupassen.
Bei diesen Erweiterungen achten die Entwickler immer darauf, das Balancing zwischen verschiedenen Spielern zu gewährleisten. Besitzer von Premium Inhalten haben also keine spielerischen Vorteile gegenüber allen anderen. Die Entscheidung, ob man nun Geld für Erweiterungen ausgeben möchte oder nicht, bleib also jedem selbst überlassen.
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